Freitagstexter, 20.11.2009
20.11.2009

Als Kind mochte ich keine rohen Tomaten. Ich fand sie hartschalig, glibberig, zu süß für Gemüse und zu unsüß für Obst. Es dauerte lange, bis ich mich geschmacklich mit ihnen anfreundete. Und nun verdanke ich einer ganz besonderen Tomate sogar den dieswöchigen Freitagstexterpokal. Herr Sabbeljan rief zum Gemüsebrainstorming auf – und in 50 Einträgen wurde fürwahr trefflich getextet. Vielen Dank für den Wanderpokal, ich werde mich mit der heutigen Ausrichtung seiner würdig zu erweisen versuchen.
Jeder, der mit einer Website oder einem Blog im Web präsent ist, kann mitmachen, viele taten es bereits. Die Abgabefrist für Verse, Bildunterschriften oder Kurzprosa zum untenstehenden Motiv endet am kommenden Dienstag, den 24. November um Mitternacht. Die Wahl des Gewinners und Nachfolgegastgebers erfolgt wie immer „aus dem Bauch heraus” und wird am Mittwoch bekanntgegeben.
Und jetzt wird es schlimm. Ganz, ganz schlimm. Seht selbst – und schreibt.

Foto: © phillipsandwich | some rights reserved



58 mal kommentiert “Freitagstexter, 20.11.2009”
01
Im Hellen ist nicht gut Muncheln.
02
Susanne sah sonst morgens IMMER zerknittert aus. Aber seitdem ihr Liebhaber ein Wasserbett hatte, schlief sie so gut, dass sie sich etwas einfallen lassen musste, damit die anderen Nonnen keinen Verdacht schöpften.
03
Sekundenkleber
04
“Das war ja mal eine beschissene Party. Sobald ich meine Hose gefunden habe, gehe ich nach Hause.”
05
“Ach Gott, ach Gott, wer ist er denn?”
06
… und er behielt wieder die weißen Socken an…
07
Die leiden der jungen Kassenpatientin: “B3 kariös” hat er gesagt…
08
“Die Socken sind ja noch nicht mal das Schlimmste, aber die UNTERWÄSCHE!!! Ich hätte nie bei Bauer sucht Frau mitmachen sollen.”
09
Gesichtsyoga
10
Auch ohne Mundharmonika gelang es Renate S. ein “Ave Maria” zu intonieren…
11
Sally ohne Harry
12
Backpfeifengesicht
13
“Was? Nur noch 3468 Stück von diesen GLÖÖCKLER-Blusen auf Lager?”
14
Wenn man Nina Ruge den Teleprompter abstellt…
15
Marion folgte dem Tipp ihres Finnisch-Lehrers: die Aussprache der umlautreichen Sprache fällt am Anfang leichter, wenn man händisch nachhilft: Jäännöskaasu.
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Heideltrud Müller-Wagenfels, Gründerin und erste Vorsitzende der ersten Wiesbadener Batik-für-den-Weltfrieden-Vereinigung erfährt durch einen pädagogisch wertvollen Radiobeitrag, dass die Waschnüsse, mit denen sie ihre biologisch abbaubaubare Hanfbettwäsche aus fairem Anbau und Handel soeben in der Energieklasse A Waschmaschine mit Wassersparmodus gewaschen hat, von Kindersklavenhand gepflückt wurden und erleidet infolgedessen einen homöopathischen Schock.
17
Tierkommunikatorin Elsbeth Haselhofer beim Versuch, mit dem depressiven Goldfisch “Kurt” ins Therapiegespräch zu kommen.
18
Gute Laune in der Depressions-Selbsthilfegruppe…
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“Ja, Tine Wittler steht wirklich vor der Tür…”
20
Und Du meinst, “Schwarz” steht mir wirklich?
21
Stirnfaltenorigami
22
Gesichtslifting für Arme.
23
Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso.
24
“Oh Göttin, ich hab meinen Glücksdaumenring verloren”
25
“Und mit dem bin ich seit 15 Jahren verheiratet. Wie konnte ich so blind sein?”
26
Ogottogottogottogott! Wirklich? Ungelogen? Sehe ich mit meiner neuen Frisur tatsächlich aus wie unsere Bundeskanzlerin?
27
“Oh nein! Dort am Bücherbord, neuntes Buch von links in der Reihe R-V, liegt Staub. Ich bin eine schlechte Hausfrau, ich bin eine schlechte Hausfrau.”
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Stark kurzsichtige, zukünftige Chiromantikerin entdeckt im Basisseminar I - Workshop ihre nicht vorhandene Lebenslinie, hat sich aber glücklicherweise in der Hand verlesen.
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Mit dieser Kopfgeburt lag sie nun schon seit 14 Stunden in den Wehen.
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“Kind, wie du aussiehst! Und so traust du dich aus dem Haus?”
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Eltern in aller Welt behaupten, bei Grimmassen könne das Gesicht so stehenbleiben. Eine Mär? Mitnichten. Solveig Knåbøtten aus Oslo, die in früher Kindheit für den Maleronkel Edvard Modell stehen musste, wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich Burger statt Kjøttbollar essen zu können.
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Ganz klar: Eine Neuintepration des Kunstklassikers “Der Schrei” von Edvard Munch.
… oder das selbe Bild nur in High Definition!
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“Es ist 18:00 Uhr und hier kommt die Prognose von Infratest Dimap. Demnach entfallen auf die CDU…”
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“Du willst, dass ich ihn _WO_ reinstecke?!”
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Die Kanzlerin erklärte, sie habe die Nachricht von der Wahl Alois Glücks zu Hause erhalten und als “außergewöhnlich erfrischend und heiter” empfunden.
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“What’s happening?”
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“Oh Gott… Freitagstexter… beim Formschub!”
[tschuldigung! Irgendjemand *musste* den einfach bringen!;)]
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“Facebook wird kostenpflichtig”
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Es vergingen viele schmerzhafte Jahre, bis jemand die Courage hatte, Ute zu sagen, dass man die Hände nicht notwendigerweise ins Gesicht schlagen muss, um Beifall zu spenden.
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‘Er hat sich jetzt gerade nicht wirklich mit der Fischgabel die Fußnägel saubergemacht, oder?’
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»Oh, mein Gott, er hat die Schweinegrippe! Und ich fühl mich auch schon ganz rüsselig.«
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Das war gar kein Bonbon, sondern ein Zäpfchen ???
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Not amused: Baronesse Munchhausen
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Stillikone.
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Die Darstellung des Begriffs “Formschub” gelang Marianne in der illustren Scharade-Runde auf Anhieb.
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Er hatte ja mit allem gerechnet, aber dass sein erster Strip vor der Kanzlerin diese Reaktion auslöste, verunsicherte den FDP-Vorsitzenden zutiefst.
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Wer hat bei Skype die Videokamera auf “an” gestellt?
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Nach fünf langen Jahren gelingt Frau C. endlich eine täuschend echte Imitation des Lockrufs westafrikanischer Gelbbrustpfeifgänse.
50
Kann ich wieder schauen, Schatz, ist der Böse weg? Und lass uns doch bitte nächste Woche wieder Inga Lindström schauen!
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YES, I DO say we never tried!
…
NO, it ain’t time we said goodbye!
…
Don’t you DARE whisper in my ear!
..
And it’s none of your business whether I weep or not.
…
What do you mean, sadness in my eyes? THERE IS NO SADNESS!
Get lost, arsehole.
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Ich habe gar kein iPhone!
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Kontaktlinsen verändern Ihr Leben - für immer.
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Maulaffen festhalten.
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(T)rulla med ögonen
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Der neuste Schrei bei Freunden des Doktorspiels: Zahnklinikerotik.
57
Morgenstund hat Hand am Mund.
58
Du meine Güte, das nenn ich mal ein Pipi Langstrumpf.