Mal wieder gesammelt in Regensburg (hier Teil 1).
Fotos: © formschub
Geschmackssachen
Kaum passiert, schon gebloggt
Bei der improvisierten Beilagenzubereitung zu gebratener Kalbsleber gelang mir diese ebenso einfache wie leckere Rezeptur für Porree:
Zutaten
als Beilage für 2 Personen
3 Stangen Lauch
1 EL schwarze Senfkörner (Asialaden)
50 ml gutes Rapsöl
Grobes Meersalz oder Fleur de Sel
1 TL Schwarzer Pfeffer
1 Schuß Madeira
Den Lauch putzen (Wurzelstrunk, welke Außenblätter und faseriges Grün entfernen). Die Lauchstangen in ca. 6–7 cm lange Stücke schneiden und diese der Länge nach vierteln. Die Lauchstreifen kurz unter fließendem Wasser abspülen und in einem Salatsieb gut abtropfen lassen.
Rapsöl in einem schweren Topf oder einer Pfanne mit dickem Boden kräftig erhitzen. Die Senfkörner hineingeben und warten, bis sie sich grauviolett verfärben und knisternd zu springen beginnen. Den abgetropften Lauch hinzugeben und unter gelegentlichem Wenden partiell braun anbraten lassen. Mit einem Schuß Madeira ablöschen und mit Salz und frisch gemörsertem Pfeffer würzen. Noch einige Minuten bei geringer Hitze im abgedeckten Topf durchziehen lassen.
Schmeckt außer zu gebratener Leber z.B. auch zu Leberkäse oder Bratwurst.
Photo: © lovestruck | Some rights reserved
Deine Menschen. Deine Dünen. Deine Felsen. Dein Wind. Deine Vögel. Deine Wälder. Dein Geschmack. Dein Geruch. Deine Sonne. Dein Himmel. Deine Wolken. Deine Farben. Dein Meer.
Bis bald!
Fotos: © formschub (alle 4 Aufnahmen: gleicher Ort, wechselnde Zeit)
Übung: Lies die genannten Mengenangaben sorgfältig durch und unterstreiche jeweils die größere der beiden Quantitäten:
1. Eine Kanne Loni oder ein Glas Nost?
2. Ein Korb Blütler oder ein Sack Rileg?
3. Ein Gramm Ophon oder ein Pfund Skerl?
4. Ein Liter Nei oder eine Wanne Eickel?
5. Ein Schock Schwerenot oder ein Paar Tykeller?
6. Ein Inch Pektor oder ein Meter Physik?
7. Viel Adelphia oder alle Gorien?
Photo: © bhollar | Some rights reserved
Manchmal muss ein Bild als Blogeintrag reichen.
Foto: © formschub
Da schaut man sich nichtsahnend »Spion in Spitzenhöschen« an, eine sogenannte »Komödie«, die in Deutschland seit Jahrzehnten – auch in die Hände von Minderjährigen – schamlos über den Ladentisch wandert, und stößt dann unvermittelt auf völlig inakzeptable Aufforderungen zu sinnloser Gewalt. Wo bleibt die Politik? Ich bin erschüttert.
Szenenfoto: © Warner Home Video (Zeitindex 00:38′:02″)
Beobachtet auf der Fähre Rügen – Bornholm.
Vor ein paar Tagen stieß ich in meinem Vorratsschrank auf ein kurzzeitig vergessenes Lebensmittel-Mitbringsel aus dem letzten Dänemark-Urlaub, das ich bei einem Streifzug durch einen lokalen Supermarkt entdeckt hatte. Der Name, Just Bake, trifft es auf den Punkt: eine Backmischung für ein Bio-Sauerteig-Roggenbrot, die in der eigenen Verpackung angemischt und gebacken(!) werden kann.
Das klingt zunächst ziemlich strange (weshalb ich es auch gekauft hatte), aber es ist wirklich genial: die hitze- und wasserfeste Kartonverpackung hat die Form eines Kastenbrotes und ist mit einer zu 100% aus Biozutaten bestehenden, haltbaren Backmischung gefüllt (Weizen- und Roggenmehl, Weizen- und Roggenflocken, Grahammehl, Stärke, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, getrockneter Roggensauerteig, Jodsalz, Trockenhefe, Pflanzenfett und Glukose). Für die Zubereitung wird einfach ein kleiner Kunststoffverschluss in der Verpackung entfernt, 450 ml handwarmes Wasser eingefüllt und die Form wieder verschlossen. Eine Minute kräftig schütteln, den Pappdeckel der Verpackung abziehen und die Form mit dem Brotteig ca. eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C eine Stunde backen – fertig (s.u.).
Es duftet und schmeckt herrlich, macht keinen Abwasch und gelingt mit Sicherheit auch absoluten Backstümpern. Leider habe ich so etwas in den Regalen hiesiger (Bio-)Supermärkte noch nicht finden können – beim nächsten Trip ins Land der Dänen wird auf jeden Fall für Nachschub gesorgt.
Images: © Just Bake/Millstone A/S (above), formschub (below)